Förderung

In der Dorferneuerung können im gemeinschaftlichen, öffentlichen und privaten Bereich Fördermittel gewährt werden, z. B. für:

  • Information, Moderation und Beratung
  • Planungen und Kozepte (z. B. Innenentwicklungskonzepte, Energiekonzepte)
  • Abmarkung, Vermessung und Bodenordnung
  • Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse
  • Renaturierung von Gewässern sowie Verringerung von Hochwassergefahren
  • Gestaltung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen
  • Bedarfsgerechte Ausstattung (Freiflächen und Plätze, dorfgerechte Freizeit- und Erholungsrichtungen, umweltfreundliche Ver- und Entsorgungsanlagen)
  • Öffentliche Einrichtungen für die Nahversorgung, Dorfgemeinschaft oder Dorfkultur (Dorfläden, dörfliche Kulturelemente, Gemeinschaftshäuser, Dorfmuseen etc.)
  • Bauliche und gestalterische Maßnahmen an denkmalpflegerisch besonders wertvollen Gebäuden sowie ortsbildprägenden Gebäuden für gemeindliche und gemeinschaftliche Zwecke
  • Erwerb und Verwertung von Gebäuden und Grundstücken
  • Um-, An- und Ausbaumaßnahmen bei Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie denkmalpflegerisch besonders wertvollen Gebäuden
  • Hofraum- und Vorbereichsgestaltungen im privaten Bereich
  • Die Zuschüsse betragen
    • für öffentliche Maßnahmen i. d. R. bis zu 60 % der förderfähigen Kosten; die Höhe der Förderung richtet sich nach der Finanzkraft der Gemeinde
    • für private Maßnahmen i. d. R. bis zu 30 % der Kosten, wobei Prozentsatz und Förderhöchstsumme je nach Art der Maßnahme festgesetzt werden
  • Die Förderung für die Dorferneuerung darf insgesamt 50 % nicht übersteigen.
  • Mittelherkunft: EU, Bund, Bayern